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Ozogeraet gegen Viren

Ozongeneratoren gegen Viren wie Corona (SARS/Covid-19)?

>>Hier finden Sie geeignete Ozongeneratoren und Luftreiniger zur Raumdesinfektion und für Fahrzeuge.

Was ist Ozon?

Ozon (O₃) ist eine natürlich vorkommende Form von Sauerstoff (O₂). Das Ozon ist ein leicht bläuliches Gas und verfügt über 3 Sauerstoffatome, wobei Sauerstoff lediglich 2 Sauerstoffatome besitzt. In der Raumluft ist Ozon instabil und zerfällt innerhalb kurzer Zeit zurück zu Sauerstoff. Man kennt Ozon vor allem durch die Ozonschicht, welche uns bekanntlich vor den UV-Strahlen der Sonne schützt. Darüber hinaus wird Ozon bereits seit Jahrzehnten in der der Kfz-Aufbereitung, von Tatortreinigern, im medizinischen Bereich und zur Immobiliensanierung verwendet. Dort setzt man auf die geruchsneutralisierende und desinfizierende Wirkung einer Ozonbehandlung im Raum. Die besondere Eigenschaft des Ozons ist die stark oxidierende Wirkung auf Oberflächen und in der Raumluft: Ozon tötet bis zu 99,99 % der Viren, Erreger, Bakterien, Mikroorganismen, Schimmel- und Pilzsporen im Raum ab. Zusätzlich ist Ozon zur Geruchsbekämpfung äußerst wirksam.

Wie funktioniert ein Ozongenerator?

Damit man eine Ozonbehandlung gegen Viren durchführen kann, benötigt man einen Ozongenerator (auch Ozongerät genannt). Werner von Siemens entwickelte bereits 1857 den ersten Ozongenerator. In der heutigen Luftreinigungstechnik gibt es verschiedene technische Verfahren zur Ozonerzeugung. Die Bedienung eines Ozongerätes ist unkompliziert: Man schließt den Ozongenerator an den Hausstrom an. Ansonsten benötigt man für die Verwendung des Ozongenerators keine Betriebsmittel oder Stoffe. Daraufhin betätigt man den Zeitschalter am Ozongerät, über welchen man die Dauer der Ozonbehandlung steuern kann. Der Prozess beginnt mit der Betätigung des Zeitschalters. Die meisten Ozongeneratoren verfügen über eingebaute Keramikplatten oder Elektroden, welche nun das reaktive Ozon über einen Ventilator in die Raumluft abgeben. Ozon hat eine stark desinfizierende Wirkung auf organische Verbindung, wie z. B.: Viren, Bakterien und Mikroorganismen. Eine Ozonbehandlung wirkt daher etwa 50 Mal stärker als die Verwendung von Chlor, hinterlässt aber keine Umweltschäden, da Ozon wieder zu gewöhnlichem Sauerstoff zerfällt.

Welche Viren kann Ozon abtöten?

Die stark desinfizierende Wirkung von Ozon gegenüber Viren ist bereits seit 1906 bekannt. Zunächst machten sich Ozonbehandlungen in der Wasseraufbereitung und in Klärwerken bewährt. Eine US-amerikanische Studie der „National Academy of Sciences“ belegt die Wirkung Ozons als Desinfektionsmittel gegen Viren und Pilzsporen. Nach lediglich 30 Sekunden der entsprechend hohen Ozonkonzentration, waren bereits 99 % der vorhandenen Viren in ihrer Zellstruktur derart zerstört, dass diese sich nicht mehr verbreiten konnten, bzw. die Viren bereits sterilisiert waren. Man geht davon aus, dass Ozon die Zellwände und DNA-Strukuren der meisten Mikroorganismen angreift und zerstört. Die genannte Studie bezieht sich dabei mehrfach auf das SARS-Virus, E. Kolibakterien und auf Candida Utilis Schimmelsporen. Im Jahre 2002 wurde Ozon bereits wirksam gegen die damalige SARS-Epidemie eingesetzt. Es besteht die Möglichkeit, dass auch das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) mit Ozon abgetötet werden könnte.

Wie führt man eine Ozonbehandlung gegen Viren durch?

Wer einen Raum, z. B. ein Kfz, ein Behandlungs- und Wartezimmer in einer Arztpraxis oder das Zuhause sicher und wirksam mit Ozon desinfizieren möchte, sollte einige wichtige Punkte beachten:

Zunächst kann man kontaminierte Oberflächen, wie Türklinken vorab mit Desinfektionsmittel behandeln. Danach entfernt man alle offenen Lebensmittel, Pflanzen und Lebewesen aus dem Raum. Da organischen Verbindung von Ozon angegriffen werden, dürfen sich auch keine Menschen während der Ozonbehandlung gegen Viren im Raum aufhalten. Je nach Raumgröße und Leistung des Ozongenerators stellt man den Timer unterschiedlich lang ein. Generell gilt im Umgang mit Ozon: Weniger ist mehr! Sobald ein Raum mit Ozon gefüllt ist, nützt es nichts, den Ozongenerator weitere Stunden arbeiten zu lassen. Bei Fahrzeugen und kleinen Räumen genügen für gewöhnlich 15 - 30 Minuten für die Ozonbehandlung. Für größere Zimmer und Wohnungen empfiehlt man je nach Größe 30 bis maximal 60 Minuten. Nachdem der Timer des Ozongenerators abgelaufen ist, sollte man das Ozon noch etwa 20-30 Minuten zu Sauerstoff zerfallen lassen. Danach lüftet man 15–30 Minuten gut durch, bis man nichts mehr vom chlorartigen Ozongeruch wahrnimmt. Erst ab dann dürfen sich Personen erneut länger im Raum befinden.

Wie oft sollte man Ozon gegen Viren einsetzen?

Wie oft man eine Ozonbehandlung gegen Viren durchführen muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sofern sich viele Personen in einem Kfz oder Raum aufgehalten haben, sollte dieser anschließend mit Ozon behandelt werden. Danach sind die Raumluft und alle Oberflächen des Raumes so gut wie möglich desinfiziert. Die Ansteckungsgefahr für nicht-infizierte Personen ist nun minimiert. Ansonsten empfiehlt sich eine routinierte Ozonbehandlung gegen Viren alle 2 bis 3 Tage. So kann man das Risiko der Ausbreitung von Epidemien und Viren eindämmen. Wer ganz sichergehen möchte, kann das Büro, die Wohnung, das Lager, das Auto oder die Praxis täglich mit Ozon behandeln, beispielsweise nach dem Feierabend. So schützt man sich und sein Umfeld wirksam vor zurückgebliebenen Viren in der Raumluft und auf Oberflächen.

Welche Alternativen gibt es neben Ozon gegen Viren?

Neben Ozon gibt es in der Luftreinigungstechnik einige weitere bewährte Methoden zur Luft- und Raumdesinfektion gegen Viren. Zunächst lassen sich die meisten Viren, wie z. B. das SARS-Virus oder auch das neuartige Corona-Virus/ SARS-CoV-2 von Luftreinigern mit genormten Filtern der Klasse DIN H13 und DIN H14 aus der Raumluft filtern. Die Raumdesinfektion mit UV-Licht ist ebenfalls sehr effektiv, jedoch sind solche UV-Luftreiniger etwas teurer als Ozongeneratoren. Der Vorteil von UV-Desinfektionsgeräten ugegenüber Ozongeräten ist, dass sich Personen während der Verwendung im Raum aufhalten dürfen. Ozon und UV-Licht sind die mit Abstand effizientesten Methoden im Kampf gegen Viren und Mikroorganismen. HEPA-Luftreiniger mit H13 oder H14-Filtern können unterstützend gegen Viren eingesetzt werden.

>> Hier finden Sie geeignete Ozongeneratoren und Luftreiniger zur Raumdesinfektion.